Warum ich kandidiere
Ich kandidiere nicht, weil ich glaube, alle Antworten zu kennen – sondern weil ich möchte, dass mehr Menschen an den Antworten beteiligt werden.

Viele gute Ideen entstehen direkt im Stadtteil.

In meiner Arbeit in der Nordstadt erlebe ich jeden Tag, wie viel Wissen, Engagement und gute Ideen hier vorhanden sind. Menschen gründen Initiativen, organisieren Veranstaltungen, kümmern sich um ihre Nachbarschaft und entwickeln Ideen für ihren Stadtteil.
Gleichzeitig stoßen solche Ideen immer wieder an Grenzen: weil Informationen fehlen, politische Entscheidungen weit weg wirken oder Beteiligungsmöglichkeiten nicht alle erreichen.
Deshalb ist die Kandidatur für mich der nächste Schritt: vom Mitmachen zum politischen Einmischen.
Ich kenne viele Perspektiven der Nordstadt. Aber längst nicht alle.
Genau deshalb möchte ich nicht behaupten, für einen ganzen Stadtteil zu wissen, was richtig ist. Ich möchte zuhören, unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und dafür sorgen, dass mehr von dem, was Menschen hier beschäftigt, dort ankommt, wo Entscheidungen getroffen werden.
Beteiligung bedeutet für mich nicht, keine eigene Haltung zu haben. Sie bedeutet, Entscheidungen nicht nur aus der eigenen Perspektive zu treffen.
Bei jedem Thema zuerst auf den Stadtteil schauen.
Ich fühle mich nicht in allen politischen Fragen vollständig durch eine einzelne Partei vertreten. Deshalb möchte ich unabhängig entscheiden können, welche Lösung ich bei einem konkreten Thema unterstütze und mit wem ich dafür zusammenarbeite.
Das ist keine Kandidatur gegen Parteien. Im Bezirksrat wird es darum gehen, miteinander zu sprechen, Mehrheiten zu finden und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Parteilos heißt für mich nicht allein – sondern unabhängig und offen für Zusammenarbeit.

Gute Nachbarschaft lebt vom Mitmachen. Diese Kandidatur auch.
Du willst mich unterstützen? Ob beim Plakatieren, Flyer verteilen, Beiträge teilen oder einfach beim Weitersagen – jede Unterstützung hilft.






